Ausbildung

Zur Teilnahme am Amateurfunkdienst muss eine entsprechende Amateurfunkprüfung abgelegt werden. Bei bestandener Prüfung erhält man ein Amateurfunkzeugnis durch die BNetzA (Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen). Dieses Zeugnis wird oft als Lizenz oder Lizenzsurkunde bezeichnet, wobei dieser Ausdruck vermutlich daher stammt, dass diese Zulassung in den USA als license bezeichnet wird. Und englische Fachausdrücke sind in der Welt der Funkamateure weltweit üblich.

Dieses Zeugnis wiederum ist notwendig um die “Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst” sowie ein eigenes personengebundenes Amateurfunkrufzeichen zu beantragen. Dieses Rufzeichen ist immer eineindeutig und so codiert, dass man daran das Herkunftsland des Funkamateurs erkennt. Ein Senden auf den Amateurfunkfrequenzen ohne dieses Rufzeichen ist verboten.In Deutschland werden die Lizenzen (Stand 07.01.2016) in zwei Klassen unterteilt: Klasse E und Klasse A, wobei die Frequenzbereiche und die Sendeleistung je nach Klasse unterschiedlich reguliert wird. Genauere Informationen zur Historie der Klassen findet man bei Wikipedia. Dort heißt es dann auch:..Nun ist es möglich, von der Klasse E zur Klasse A aufzustocken, ohne eine komplette A-Prüfung ablegen zu müssen. Die Amateurfunkprüfungen sind nun in Bezug auf die Betriebstechnik und die Gesetzeskunde identisch – lediglich im Prüfungsbereich Technik werden bei der Klasse-E-Prüfung nur die wesentlichen Grundzüge geprüft.Als Hilfestellung zur Vorbereitung auf die Amateurfunkprüfung bietet der D22 Online-Kurse an, die für Neueinsteiger oder auch Aufstocker gedacht sind.Hierbei werden unterschiedliche Lernmaterialien genutzt, die wir euch hier kurz Vorstellen wollen:

Literatur:

  • von Eckart K.W. Moltrecht (DJ4UF) im VTH-Verlag erschienen und z.B. im Darc Verlag oder bei Amazon erhätlich:
    – Amateurfunk-Lehrgang Betriebstechnik und Vorschriften
    – Amateurfunk-Lehrgang Technik Klasse E
    – Amateurfunk-Lehrgang Technik Klasse A
  • von Günter Lindemann (DL9HCG)
    – Ausbildungsunterlagen für die Klasse A und E (Lichtblick) – Download unter http://www.dl9hcg.a36.de/lichtblick.html

Handyapps (ideal für das lernen in den Pausen oder unterwegs z.B. im Zug):

für Android:
Amateurfunk – Klasse E von bueffeln.net
Amateurfunk – Klasse A von bueffeln.net

für iOS:
Amateurfunk Klasse E – Lernen leicht gemacht von Marcus Roskosch
Amateurfunk Klasse A – Lernen für die Lizenzprüfung leicht gemacht von Marcus Roskosch
Amateurfunk – Klasse E von bueffeln.net (IRIS Solutions GmbH)
Amateurfunk – Klasse A von bueffeln.net (IRIS Solutions GmbH)
wobei es von bueffeln.net ein tolles Bundle gibt, dass auch das Lernen für ausländische Prüfungen unterstützt.

Software für Windows, Linux und OSX:

Einzig die PC-Software von Oliver Saal und die Lichtblicke von Günter Lindemann stehen kostenlos zur Verfügung. Für die Literatur von Eckart Moltrecht oder die Smartphone-Apps müssen erworben werden.

Internet:

http://www.amateurfunkpruefung.de der Online-Kurs von Eckart Moltrecht, der auf Grundlage seiner Literatur durchgeführt wird.

http://www.afup.a36.de bietet ausführliche Informationen zum Thema und listet Prüfungstermine der BNetzA und deren Außenstellen.

Tipp: Vielleicht kann dir jemand die Literatur als Leihgabe bereitstellen kann, denn viele OMs haben diese für das Lernen und Ablegen ihrer eigenen Prüfungen benutzt.